More future – less barriers for the young generation in the border region

Über das Projekt

Grundlegende Informationen über das Projekt:

Projektname/Akronym: More future – less barriers for the young generation in the border region/Youth without borders

Förderregelung:

Programm Interreg VI-A Slowakei-Österreich 2024-2027

Lead partner:

Regionalentwicklungsverein Römerland Carnuntum

Projektpartner:

KASPIAN
Mládež ulice

Strategische Partner:

Land Niederösterreich – Abteilung Soziales und Generationenförderung
Land Niederösterreich Abteilung Kinder und Jugendhilfe
Stadtgemeinde Hainburg an der Donau
Verein zur Förderung der Regionalentwicklung im Marchfeld
Magistrat der Stadt Bratislava
NGO Ichtys

Projektbudget:

514 602,90 EUR

Contracted amount of NFP

438 293,52 €)

Projektdauer:

1. 1. 2024 – 31. 12. 2026

Hauptziel: Das Hauptziel des Projekts ist die Schaffung einer tragfähigen und nachhaltigen institutionellen Zusammenarbeit zwischen österreichischen und slowakischen Institutionen und Organisationen im Bereich der Jugendhilfe, die Verbesserung des Know-how-Austauschs im Bereich der mobilen Jugendarbeit und der Jugendarbeit in Vereinen und Schulen, die Durchführung von Job-Shadowing-Initiativen und Pilotaktivitäten wie Jugend- und Jobmessen, ein Skateboard-Wettbewerb und eine große grenzüberschreitende Jugendkonferenz. Die institutionelle Zusammenarbeit wird die Sichtbarkeit aller Partnerorganisationen über den Projektzeitraum hinaus erhöhen, ihre Beratungsleistungen verbessern und ihre Bedeutung für junge Menschen in der Grenzregion unterstreichen.

Informationsbroschüre (DE): HIER herunterladen

Neuigkeiten

Baumklettern als Weg zu Selbstvertrauen und Mut

Beobachtungsaktivität im Rahmen des Projekts „Youth without borders“, Mannersdorf (Mládež ulice)

Im Rahmen des Projekts „Youth without borders“ nahmen wir an einer ungewöhnlichen Beobachtungsaktivität in der österreichischen Stadt Mannersdorf teil, wo die Veranstaltung „Baumklettern“ für junge Menschen stattfand. Unsere Kolleginnen Romana Srnčíková, Ivana Karšaiová und Otília Tomečková hatten die Möglichkeit, diese erlebnisorientierte Form der Jugendarbeit, die Bewegung, Selbstentwicklung und Kontakt mit der Natur verbindet, direkt zu beobachten und daran teilzunehmen.

Bewegung, Vertrauen und Selbstvertrauen in der Praxis

Bei unserer Ankunft wurden wir von einer freundlichen Atmosphäre empfangen – Decken auf dem Rasen, Erfrischungen und ein offener Raum zum Entspannen und Unterhalten. Ziel der Veranstaltung war es, jungen Menschen eine aktive Freizeitbeschäftigung anzubieten, die gleichzeitig gesunde Bewegung, Konzentration, die Überwindung von Ängsten und den Aufbau von Selbstvertrauen fördert. Das Klettern auf Bäumen wird hier nicht als Wettbewerb betrachtet, sondern als Training für Mut und Zusammenarbeit.

Sicher in die Höhe

Nach einer kurzen Einführung und Erläuterung der Sicherheitsregeln begann das Klettern. Jeder Teilnehmer erhielt einen Helm, Gurte und eine Sicherung und konnte mit Unterstützung eines Trainers seine Grenzen austesten. Einige Jugendliche überwanden ihre Höhenangst, andere stellten fest, wie gut sie ihre Koordination und Konzentration beherrschen. Den ganzen Tag über herrschte eine freundliche und motivierende Atmosphäre – die Teilnehmer feuerten sich gegenseitig an, gaben sich Ratschläge und unterstützten sich.

Nach dem Klettern gab es eine gemeinsame Pause und einen Austausch über die Erlebnisse. Die Jugendlichen teilten ihre Eindrücke – von der Freude über den Erfolg bis zur Erleichterung über die überwundene Angst. Die Aktivität hinterließ bei ihnen ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, des Vertrauens und des Respekts untereinander und gegenüber der Natur.

Positive Bewertung und Inspiration für die weitere Arbeit

Die Veranstaltung wurde präzise und sicher organisiert, ohne dass es zu Zwischenfällen kam. Die Ausbilder wirkten professionell, aber gleichzeitig informell und zugänglich. Aus Sicht unserer Mitarbeiterinnen war es eine äußerst bereichernde Erfahrung, die zeigt, wie durch Bewegungs- und Erlebnisaktivitäten die Schlüsselkompetenzen junger Menschen entwickelt werden können – von Verantwortung bis hin zur Fähigkeit zur Zusammenarbeit.

Das Klettern auf Bäumen erwies sich als einfaches, aber wirkungsvolles Instrument für die Arbeit mit Jugendlichen – es verbindet körperliche Erfahrung, psychologische Dimension und Gemeinschaftsgeist. Gerade diese Momente des Vertrauens, des Mutes und der gemeinsamen Freude sind es, die informelles Lernen wirklich lebendig machen.

Hospitation 11.6.2025

Im Rahmen des Projekts „Youth without borders“ hatten wir die Möglichkeit, im Auftrag der Organisation „Mládež ulice“ einen Einblick in die tägliche Arbeit des österreichischen Jugendzentrums „Jugendzentrum Bruck an der Leitha“ zu gewinnen. Bei unserem Besuch am 11. Juni 2025 verbrachten wir den Nachmittag im Zentrum zusammen mit dem Team – Christoph Lebner und Claudia Homole.

Erste Eindrücke: eine gemütliche Umgebung mit jugendlichem Flair

Nach unserer Ankunft wurden wir von den Mitarbeitern im Club begrüßt, der sich in unmittelbarer Nähe des Stadtparks befindet. Schon auf den ersten Blick wirkte es sehr authentisch – an den Wänden hingen Kunstwerke der Jugendlichen, in den Ecken befanden sich Spiel- und Entspannungsbereiche, es gab Gesellschaftsspiele, Darts, Tischfußball und eine Manga-Bibliothek. Es handelte sich nicht um sterile, von Erwachsenen gestaltete Räume, sondern um einen Ort, den die Jugendlichen mitgestalten und an dem sie sich zu Hause fühlen.

Hintergrund, Planung und offene Diskussion

Chris und Claudia beantworteten bereitwillig alle unsere Fragen – von den betrieblichen Details bis zur Planung der Jahresaktivitäten. Wir interessierten uns dafür, wie das Zentrum mit der lokalen Verwaltung und Politikern zusammenarbeitet, wie es gesellschaftliche Ereignisse reflektiert, aber auch, wie es auf das tragische Ereignis der Schießerei in Graz reagiert hat, die sich nur einen Tag vor unserem Besuch ereignet hatte. Ihre Antworten spiegelten die Professionalität und Sensibilität wider, mit der sie an die Arbeit mit jungen Menschen herangehen.

Streetwork in Bruck: Jugendliche und öffentlicher Raum

Nach der Besichtigung des Zentrums gingen wir zusammen mit den lokalen Mitarbeitern auf die Straße. Der Spaziergang führte durch einen Park, über einen Platz und zum Bahnhof – Orte, an denen sich Jugendliche normalerweise treffen. Obwohl wir während der Streetwork-Aktion keine Gruppen von Jugendlichen trafen, erfuhren wir etwas über ihre Gewohnheiten und darüber, wie die Pandemie ihre Freizeitgestaltung beeinflusst hat. Viele Aktivitäten haben sich nach drinnen verlagert, was neue Herausforderungen für die Arbeit vor Ort mit sich bringt.

Clubleben: Gespräche, Spiele und natürliche Themen

Am frühen Abend kehrten wir in den Club zurück, wo bereits eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen auf uns wartete. Unter ihnen war auch Timea, die Slowakisch spricht und spontan ein Gespräch begann. Nach und nach entfachten sich Diskussionen über Musik, Anime, aber auch über sensible persönliche Themen wie die Scheidung der Eltern. Die Atmosphäre war natürlich und vertraut – genau so, wie es Jugendzentren pflegen sollten.

Inspiration für die weitere Arbeit

Der Abschluss des Tages war der Reflexion und dem Erfahrungsaustausch gewidmet. Unsere österreichischen Kollegen stellten uns die Lieblingsaktivitäten der Jugendlichen vor – Ausflüge ins Schwimmbad, Lasertag, Teilnahme an der Pride-Parade, Besuche der Comic-Con oder Übernachtungen in Zelten. Diese Ideen betrachten wir als großartige Inspiration für unsere zukünftigen Programme.

Der Besuch in Bruck an der Leitha hat uns gezeigt, dass die Qualität der Jugendarbeit nicht nur von der Infrastruktur abhängt, sondern vor allem von einer offenen Herangehensweise, einem authentischen Umfeld und dem Vertrauen zwischen den Mitarbeitern und den Jugendlichen. Wir sind mit neuen Impulsen zurückgekehrt, die wir auch in unsere Praxis einfließen lassen wollen.

Wir haben die Hälfte geschafft! Das Projekt „Jugend ohne Grenzen“ gewinnt an Schwung

(Quelle: https://kaspian.sk/sme-v-polovici-projekt-youth-without-borders-nabera-na-obratkach/)
Wir haben tolle Neuigkeiten! Unser Projekt „Mehr Zukunft – weniger Barrieren für die junge Generation in der Grenzregion“, bekannt als Jugend ohne Grenzen, hat die zweite Hälfte erreicht und wir sehen bereits erstaunliche Ergebnisse, die Barrieren abbauen und neue Türen für junge Menschen öffnen.

Schauen wir uns einmal an, was wir bereits erreicht haben:

Wir lernen uns kennen und wachsen gemeinsam! Dank des Projekts hatten wir die Möglichkeit, uns mit unseren österreichischen Partnern aus Römerland Carnuntum zu vernetzen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes! Unsere Mitarbeiter haben an Praktika in Österreich teilgenommen, wodurch sie wertvolle Erfahrungen sammeln und auch neue Kollegen einarbeiten konnten. Und natürlich haben wir auch unsere Kollegen aus Österreich herzlich willkommen geheißen, damit sie unsere Programme und unsere Arbeit mit Jugendlichen kennenlernen konnten. Das ist eine hervorragende Grundlage für eine langfristige und sinnvolle Zusammenarbeit. Diese Besuche und der Erfahrungsaustausch sind für uns entscheidend für den Aufbau von Verständnis und guten partnerschaftlichen Beziehungen.

Online-Beratung ist für junge Menschen leicht zugänglich. Einer unserer größten Erfolge ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des Angebots und der Methodik der Online-Beratung für Kinder und Jugendliche. Wir haben die neuesten Erkenntnisse aus Schulungen und Praktika einfließen lassen, um die Aktualität und Effektivität sicherzustellen. Seit dem 6. Mai 2024 läuft die Testphase unserer Online-Beratung über Instagram, und zwar viermal pro Woche für jeweils zwei Stunden! Dieser anonyme und kostenlose Service ist für junge Menschen eine großartige Möglichkeit, in schwierigen Situationen Unterstützung und Beratung zu erhalten. Unsere Berater nehmen an methodischen Treffen und Supervisionen teil, um die beste Qualität dieses Dienstes zu gewährleisten.

Wir bauen Barrieren auch live ab! Das Projekt dreht sich nicht nur um die Online-Welt, sondern auch um reale Begegnungen und Erlebnisse!

  • Im vergangenen Jahr nahmen auch Kinder aus den Programmen Römerland Carnuntum – Sporttag und Community PIK-NIK über Ad-hoc-Aktivitäten an unseren Community-Aktivitäten teil.
  • Wir wiederum besuchten mit unseren Kindern das Schwimmbad in Österreich. Diese Aktivitäten hatten einen enormen positiven Einfluss – die Jugendlichen fanden neue Freunde, übten Fremdsprachen und sammelten positive Erfahrungen in einem anderen Land.
  • Ein großer Erfolg war auch die Jugend- und Karrieremesse, dank der wir die Zusammenarbeit mit der benachbarten Grundschule ausbauen konnten. Sie fand am Flughafen Schwechat statt und 34 Kinder nahmen daran teil.
  • Im Rahmen des Jugendaustauschs haben wir auch Jugendliche aus Römerland Carnuntum in einem speziellen Club begrüßt, der den slowakischen Traditionen während der Osterzeit gewidmet war, was zur Vertiefung des kulturellen Verständnisses beitrug.
  • Wir besuchten mit den Kindern den Windpark in Österreich und nahmen an der Eröffnung eines neuen Clubs in Hainburg teil.

Und nicht vergessen! Die Vorbereitungen für den Scooter-Wettbewerb, der für den 23. August 2025 in unserem Skatepark geplant ist, laufen auf Hochtouren! Auch die Fahrer selbst sind aktiv an den Vorbereitungen beteiligt.

Wir wachsen weiter und bauen unser Netzwerk aus. Wir treffen uns regelmäßig und planen weitere Schritte in der Zusammenarbeit, neben Römerland Carnuntum auch mit dem zweiten Projektpartner Mládežou ulice (Jugend der Straße). Mit strategischen Partnern wie der Stadtverwaltung der Hauptstadt Bratislava oder dem Verein Ichtys tauschen wir Erfahrungen aus und erhalten Informationen über verfügbare Dienstleistungen, was uns hilft, jungen Menschen umfassende Unterstützung anzubieten. Im Rahmen von Präventionsprogrammen an Grund- und Mittelschulen verbreiten wir auch Informationen über Online-Beratung, damit möglichst viele Schüler von den Unterstützungsmöglichkeiten erfahren.

Vielen Dank, dass Sie dabei sind! Wir sind begeistert von den bisherigen Fortschritten und den greifbaren Vorteilen, die das Projekt „Youth without borders“ jungen Menschen in der Grenzregion bringt.

Bleiben Sie uns weiterhin treu, denn wir haben noch anderthalb Jahre voller spannender Aktivitäten vor uns! Wir planen weitere Praktika, Jugendaustausche, Veranstaltungen, einen Wettbewerb im Skatepark und natürlich die Erstellung eines Leitfadens für grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowie ein Beratungskonzept.

Wir danken der Europäischen Union und dem Programm Interreg Slowakei – Österreich 2021-2027 für die Unterstützung, die uns die Umsetzung dieser wichtigen Aktivitäten ermöglicht! Unser dreijähriges Projekt wird im Rahmen der Programme zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit INTERREG V-A Slowakische Republik-Österreich vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt.

Jugend- und Karrieremesse

Die Messe für Jugend und Karriere, die vom 10. bis 11. Oktober 2024 auf dem Messegelände des Wiener Flughafens stattfand, diente jungen Menschen aus den Grenzregionen Österreichs und der Slowakei als Plattform, um praktische Informationen über Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten zu erhalten. Zwei Tage lang konnten die Besucher Vertreter verschiedener Organisationen, Unternehmen, Schulen und Institutionen treffen, die ihnen wertvolle Ratschläge zu Karrierewegen, Praktikumsmöglichkeiten, Beschäftigung und Weiterbildung gaben.

Die Messe bot ein abwechslungsreiches Programm mit Workshops, Vorträgen und interaktiven Präsentationen. Die Teilnehmer konnten verschiedene praktische Vorführungen ausprobieren, sich mit Experten aus verschiedenen Branchen unterhalten und neue Kontakte knüpfen, die ihnen bei der Suche nach Arbeitsmöglichkeiten oder bei der Wahl eines weiteren Studiums helfen werden.

Diese Veranstaltung war Teil des größeren Projekts „Youth without Borders“, dessen Ziel es ist, die Integration und Entwicklung junger Menschen in der Grenzregion durch die Zusammenarbeit zwischen österreichischen und slowakischen Organisationen zu fördern.

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