Regional Capitalisation Network SK-AT

Über das Projekt

Regional Capitalisation Network SK-AT

Akronym: RegioCap SK-AT


Allgemeine Informationen über das Projekt:

Projekt-Code: 404601DKW
Dauer des Projekts: 1.1.2024 – 31.12.2028

Das Projekt konzentriert sich auf die grenzüberschreitende Koordination und die Behandlung von Themen, die für die gemeinsame grenzüberschreitende Region relevant sind, die Verbreitung und Bereitstellung von Informationen, die für die Entwicklung des Gebiets wichtig sind, die Initiierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit relevanter Akteure in Themenbereichen, die für die slowakisch-österreichische Grenzregion relevant sind. Ziel des Projekts ist, weitere neue grenzüberschreitende Netzwerke zu fördern (Bottom-up-Ansatz), gleichzeitig aber auch Netzwerke in bestimmten thematischen Bereichen zu stärken (Top-down-Ansatz). Aktuelle grenzüberschreitende Themen sind saubere Mobilität im Kontext der Umwelt, die Entwicklung lokaler Zentren und Bürgerbeteiligung, Forschung und Innovation sowie die Entwicklung des Fremdenverkehrs. Das Projekt bietet durch die festgelegten Aktivitäten (Kapitalisierung von Projektergebnissen, Aktivitäten zur Unterstützung der grenzüberschreitenden regionalen Entwicklung, Beispiele guter Praxis und deren Förderung) Orientierung, Inspiration und Möglichkeiten für Subjekte, die an den aktuellen Herausforderungen des Interreg SK-AT Programms teilnehmen möchten.


Zielsetzungen des Projekts
    • Förderung und Stärkung der grenzüberschreitenden regionalen Entwicklung im Sinne von Bottom-up- und Top-down-Ansätzen
    • Schaffung neuer Netzwerke für aktuelle grenzüberschreitende Themen und Herausforderungen
    • Kapitalisierung und Wissensmanagement – aktive Nutzung vorhandener Projektergebnisse und -methoden sowie deren weitere Synergien und Verwertung
    • Mobilisierung neuer Akteure (lokale und regionale Verbände, Mikroregionen, gemeinnützige Organisationen, Organisationen, die im Bereich des Fremdenverkehrs agieren und andere in den Regionen errichtete Organisationen usw.)

Erwartete Ergebnisse
    • Vernetzung zu aktuellen grenzüberschreitenden Themen
    • Schaffung neuer Partnerschaften durch Einbeziehung neuer Zielgruppen auf beiden Seiten der Grenze (Städte, Gemeinden, kleine Regionen, Bildungs- und Kultureinrichtungen…) und Schaffung eines Pools neuer regionaler Partner
    • Zusammenfassung neuer Themen, die sich für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die Durchführung weiterer Projekte im Rahmen des SK-AT-Programms und des Fonds für Kleinprojekte (2021-2027) eignen

Projektpartner

Hauptpartner des Projekts:

Selbstverwaltungsregion Trnava

Projektpartner:

NÖ.Regional.GmbH

Wirtschaftsagentur Burgenland GmbH

Selbstverwaltungsregion Bratislava

Strategischer Partner:

Magistrat der Stadt Wien


Informationen zur Finanzierung durch EFRE und zum Gesamtbudget des Projekts

Gesamtbudget:             1 338 123,00 €
EFRE:                                1 070 498,40 €
Grad der Mitfinanzierung       80,00 %

 

Neuigkeiten

9.12.2025 Das grenzüberschreitende Treffen der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister eröffnet neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem benachbarten Österreich

 

 

 

 


Die Selbstverwaltungskreis Trnava organisierte am 9. Dezember 2025 in Skalica im Rahmen des Projekts RegioCap SK-AT ein grenzüberschreitendes Treffen von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus der slowakisch-österreichischen Grenzregion. Ziel der Veranstaltung war es, den Fonds für Kleinprojekte (FMP) im Rahmen des Programms für grenzüberschreitende Zusammenarbeit Slowakei-Österreich 2021-2027 vorzustellen und den Aufbau neuer Partnerschaften zwischen Gemeinden und lokalen Akteuren zu unterstützen.

Das Treffen wurde von Martin Obuch eröffnet und moderiert, der das Hauptziel der Veranstaltung hervorhob – die Bereitstellung praktischer Informationen über den angekündigten Aufruf für den Fonds für Kleinprojekte. Er stellt eine wichtige Gelegenheit für Gemeinden, Verbände und andere lokale Akteure dar, sich an der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu beteiligen.

Den Eröffnungsvortrag widmete Elena Horanová aus der Selbstverwaltungskreis Trnava dem Projekt RegioCap SK-AT. Sie stellte dessen Partner, Ziele und Hauptaktivitäten sowie die Ergebnisse der Fragebogenerhebung vor, in der mögliche Themen für die Zusammenarbeit ermittelt wurden – Tourismus und Kulturerbe, Kultur, Umwelt, Bildung, Wissenschaft, Forschung, Innovationen und institutionelle Zusammenarbeit.

Den Hauptteil des Programms bildete eine Präsentation von Sylvia Hysek von der NÖ.Regional GmbH, der Verwalterin des Fonds für Kleinprojekte. Partner sind die Selbstverwaltungskreis Trnava, die Selbstverwaltungskreis Bratislava und die Wirtschaftsagentur Burgenland GmbH. Sie stellte den Teilnehmern den FMP als ein neues flexibles Finanzierungsinstrument für grenzüberschreitende Aktivitäten vom Typ „Menschen für Menschen“ vor. Der Fonds wurde offiziell am 4. Dezember 2025 ins Leben gerufen und unterstützt Projekte mit Gesamtkosten von bis zu 40.000 €, wobei der Europäische Fonds für regionale Entwicklung bis zu 80 % beisteuert. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Förderfähigkeit der Ausgaben, der Antragsteller, des Fördergebiets, den thematischen Schwerpunkten der Projekte und den Zielgruppen. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Januar 2026. Der nächste Termin für die Vorlage von Anträgen ist der 5. Juni 2026 und der dritte im Herbst 2026.

Im zweiten Teil der Präsentation wurden die Teilnehmer ausführlich über die Aufforderung zur Einreichung von Projekten, die Bedingungen für den Erhalt von Zuschüssen und den Inhalt des Leitfadens für die Empfänger informiert. Die Diskussion konzentrierte sich vor allem auf die Förderfähigkeit der Ausgaben, die Haushaltsgrenzen und praktische Fragen im Zusammenhang mit der Projektdurchführung. Sylvia Hysek stellte die Kontaktpersonen – Berater vor (Z. Krajčíková, V. Kinierová, A. Koláriková, B. Tschida), die die Antragsteller bei der Projektvorbereitung unterstützen und ihnen auch bei der Suche nach geeigneten Partnern auf der anderen Seite der Grenze behilflich sein werden. Es wurden auch Beispiele für bewährte Praktiken aus dem CZ-AT-Programm vorgestellt, darunter auch Vorhaben im Bereich der Zusammenarbeit der Feuerwehreinheiten.

Das Nachmittagsprogramm wurde mit Thementischen fortgesetzt, an denen die Teilnehmer konkrete Projektideen diskutierten. Es wurden Vorschläge in den Bereichen Kultur, Sport, Tourismus, Freiwilligenarbeit, biologische Vielfalt, Bienenzucht und Abfallwirtschaft gemacht. Mehrere Selbstverwaltungen haben ihr Interesse am Aufbau neuer Partnerschaften mit österreichischen Gemeinden und Organisationen bekundet.

Die Veranstaltung bot Raum für Erfahrungsaustausch, Networking und persönliche Begegnungen mit potenziellen Antragstellern. Sie bestätigte auch, dass der Fonds für Kleinprojekte das Potenzial hat, ein wichtiger Impuls für die Entwicklung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und die Schaffung neuer nachhaltiger Initiativen im slowakisch-österreichischen Grenzgebiet zu werden.


20.11.2025 Studienreise: Kapitalisierung von Wissen zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft im grenzüberschreitenden Raum

 

 

 

 


Im Rahmen des Projekts RegioCap SK-AT fand am 20. November 2025 eine thematische Studienreise mit dem Titel „Kapitalisierung von Wissen zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft im grenzüberschreitenden Raum“ statt. Ziel der Veranstaltung war es, den Teilnehmenden konkrete Beispiele guter Praxis in den Bereichen Landwirtschaft, kurze Lieferketten und Förderung der lokalen Wirtschaft im slowakisch-ungarischen Grenzraum vorzustellen sowie zugleich Raum für den Erfahrungsaustausch und die Anbahnung neuer Partnerschaften zu schaffen.

An der Studienreise nahmen Vertreterinnen und Vertreter der öffentlichen Verwaltung, lokale Produzenten, die Fach- und Hochschulöffentlichkeit, berufsbildende mittlere Schulen, wissenschaftliche Institutionen sowie Anbieter im Tourismus teil. Die Aktivität war auf den Wissenstransfer ausgerichtet, der als Inspiration für die Vorbereitung neuer Projektvorhaben im Rahmen der Programme der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Interreg dienen kann, insbesondere im slowakisch-österreichischen Grenzraum.

Széchenyi-István-Universität in Mosonmagyaróvár – Verbindung von Bildung, Forschung und Praxis

Das Vormittagsprogramm fand an der Fakultät für Agrar- und Lebensmittelwissenschaften der Széchenyi-István-Universität in Mosonmagyaróvár statt, wo die Teilnehmenden vom Dekan der Fakultät begrüßt wurden. Vorgestellt wurde das Konzept des Universitätscampus als ganzheitlicher Raum, der Bildung, Forschung, unternehmerische Zusammenarbeit und die lokale Wirtschaft miteinander verknüpft.

Die Teilnehmenden erhielten Einblick in die Studienprogramme der Fakultät, die sowohl traditionelle als auch moderne Fachrichtungen umfassen, mit Schwerpunkten unter anderem in der Lebensmitteltechnologie, digitalisierten Agrarsystemen, Umweltmanagement und angewandter Biologie.

Zum Programm gehörte auch der Besuch des historischen Schlosses mit Museum sowie der Universitätsbibliothek, die einen bedeutenden kulturhistorischen Bestandteil der Region darstellen und zugleich eine moderne Infrastruktur für Studierende und Forschende bieten.

Smart Garden und Smart Farm – moderne Landwirtschaft in der Praxis

Ein wichtiger Bestandteil der Studienreise war die Besichtigung des Smart Garden, der als Lehr- und Forschungsraum für nachhaltigen und technologisch fortschrittlichen Anbau dient. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, den Einsatz von Sensorsystemen, intelligenter Bewässerung und Prinzipien der Präzisionslandwirtschaft zu sehen, die von Studierenden in praktischen Projekten genutzt werden.

Das Programm wurde mit dem Besuch der Smart Farm fortgesetzt, einer vollwertigen Forschungs- und Lehreinrichtung, die mit modernen landwirtschaftlichen Maschinen, automatisierten Technologien sowie Systemen zur Überwachung der Boden-, Pflanzen- und Mikroklimaqualität ausgestattet ist. Die Smart Farm dient nicht nur der Lehre, sondern auch der angewandten Forschung und der Zusammenarbeit mit dem Unternehmenssektor.

Weingut Kősziklás Borászat und das Projekt TAPE Food Industry

Das Nachmittagsprogramm wurde im Weingut Kősziklás Borászat in der Gemeinde Dunaszentmiklós fortgesetzt, das in das Projekt TAPE Food Industry eingebunden war, welches im Rahmen des Programms Interreg SK–HU 2014–2020 umgesetzt wurde. Die Teilnehmenden wurden mit den technologischen Investitionen vertraut gemacht, die das Weingut dank des Projekts realisieren konnte – von modernen Lagerkapazitäten bis hin zu Anlagen zur Verarbeitung von Nebenprodukten wie Traubenkernen.

Das Projekt TAPE Food Industry unterstützte eine effizientere Nutzung von Rohstoffen, die Steigerung der Wertschöpfung sowie nachhaltige Produktionsverfahren und trug zugleich zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in den beteiligten Unternehmen bei. Die Besichtigung der Produktionsräume wurde durch eine Präsentation des Projekts und seiner konkreten Beiträge zur lokalen Wirtschaft ergänzt.

Potenziale für weitere grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Zum Abschluss der Studienreise wurden den Teilnehmenden die Finanzierungsmöglichkeiten über die Programme Interreg SK-AT 2021–2027, Interreg HU-SK 2021–2027 sowie den Kleinprojektefonds SK-AT vorgestellt. Die Diskussion bestätigte, dass die präsentierten Beispiele guter Praxis ein hohes Transferpotenzial in weitere Regionen aufweisen und als Grundlage für neue grenzüberschreitende Initiativen dienen können.

Die Studienreise unterstrich die Bedeutung der Kapitalisierung von Wissen als Instrument zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft, einer nachhaltigen Landwirtschaft und der ländlichen Entwicklung und stärkte zugleich die Zusammenarbeit zwischen fachlichen, öffentlichen und unternehmerischen Akteuren im grenzüberschreitenden Raum.


27.8.2025 Border walk „KRISEN KENNEN KEINE GRENZEN“

 

 

 

 


Kooperation mit der Slowakeiwird forciert

Gemeinsamer „Borderwalk“ zahlreicher Verantwortungsträger aus den Bereichen Politik, Verwaltung und Rettungswesen soll dazu beitragen, dass die Zusammenarbeit über die Ländergrenzen hinweg nochweiter intensiviert wird.

MARCHEGG, BEZIRK GÄNSERNDORF

Rund 80 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, regionale Vertreterinnen und Vertreter sowie Katastrophenschutzorganisationen aus dem Weinviertel und der benachbarten

slowakischen Region Záhorie sind auf Einladung des Fördervereins für Feuerwehrwesen

im Bezirk Gänserndorf zu einem Austausch in Marchegg zusammengekommen. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch das SK-AT Interreg-Projekt RegioCap der NÖ.Regional. Zu Beginn hat die Anwesenden Alena Hosch Projektmanagerin begrüßt.

Ziel des Treffens war es, die Zusammenarbeit über dieGrenzen hinweg zu vertiefen. Ursprünglich war eine symbolische Bootsfahrt auf der March vorgesehen, die jedoch aufgrund von Niedrigwasser entfallen musste. Stattdessen fand eine Ausfahrt auf der Donau in Orth statt – ein organisatorischer Schwenk, der zugleich die Flexibilität und Einsatzbereitschaft der Feuerwehr eindrucksvoll verdeutlichte.

Im Anschluss bot das Schloss Marchegg den Rahmen für den offiziellen Teil der Veranstaltung. Vizebürgermeister Richard Kohl zeigte sich erfreut über die große Resonanz. Landtagsabgeordneter René Lobner überbrachte die Grußworte der Landeshauptfrau Johanna MiklLeitner. Gemeinsam mit den Bezirkshauptleuten Claudia Pfeiler-Blach (Gänserndorf) und Róbert Petko (Malacky) betonte er die Bedeutung persönlicher Netzwerke und regionaler Partnerschaften: Krisen wie Hochwasser, Waldbrände oder Sturmschäden machten nicht an Staatsgrenzen halt. Einen Blick in die Zukunft warf Sylvia Hysek von der NÖ.Regional mit der Vorstellung der geplanten strategischen Plattform ProMarch. Sie soll als Basis für eine verstärkte grenzüberschreitende Kooperation dienen und künftig auch durch EU-Mittel aus dem Interreg-Programm unterstützt werden. Als Beispiel für ein erfolgreiches Projekt präsentierten Hannelore Reischütz und Markus Weindl das laufende Interreg-Projekt Ecovisit. Gemeinsam mit dem Nationalpark Donau-Auen, dem slowakischen Institut für angewandte Ökologie (DAPHNE) und der slowakischen Naturschutzbehörde soll dabei eine nachhaltige Besucherlenkung in der stark frequentierten Region zwischenWien und Bratislava umgesetztwerden.

Der Klimawandel stand im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt der Diskussionen stand der wachsende Einfluss des Klimawandels auf Katastrophenschutzmaßnahmen. Bürgermeister Christoph Windisch, Obmann des Vereins für Feuerwehrwesen, betonte gemeinsam mit den slowakischen Partnern die Notwendigkeit einer engeren Abstimmung bei der Vorbereitung auf Naturgefahren.

Geplant ist ein gemeinsames Interreg-Projekt, das Know-how-Austausch, Gefahrenabschätzungen und rechtlich abgestimmte Einsatzstrukturen grenzübergreifend ermöglichen soll.

Beim abschließenden Ausklang auf dem malerischen Schlossgelände wurden weitere wichtige Schritte für einewiderstandsfähige und kooperative Grenzregion besprochen – mit Erfolg.


16.6.2025 Grenzüberschreitende Begegnung Gemeinsame Vergangenheit – Gemeinsame Zukunft

 

 

 

 


 

 

 

 

Photos: c_Martin_Lusser


Großes Event mit Schüler:innen und Workshopteilnehmer:innen aus zwei Ländern und vier Regionen

 Die Römerstadt Carnuntum – gelegen im Herzen des Dreiländerecks zwischen dem Burgenland, Niederösterreich und der Slowakei – wurde am 16. Juni 2025 kürzlich zum Schauplatz eines bedeutenden grenzüberschreitenden Events. Unter dem Motto „Gemeinsame Vergangenheit – gemeinsame Zukunft“ kamen rund 120 Schüler:innen sowie 40 Teilnehmer:innen verschiedener Workshops aus den Partnerregionen zusammen, um gemeinsam Impulse für eine nachhaltige und freundschaftliche Zukunft zu setzen.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Interreg-Projekts RegioCap SK-AT statt und bot eine besondere Gelegenheit, die gemeinsame Geschichte zu reflektieren und gleichzeitig innovative Ideen für die regionale Entwicklung zu erarbeiten.

Bilateraler Workshop -„Grenzland Zukunft – Kooperation. Förderung. Entwicklung.

Beim Workshop gab es thematische Vorträge zu den Themen »Zusammenarbeit im Grenzraum – Möglichkeiten und Erfahrungen«, »Tourismus in Grenzregionen« und »Interreg Kleinprojektefonds Slowakei – Österreich. Die Teilnehmer konnten sehr viele Informationen mitnehmen, über Möglichkeiten innerhalb der Interreg Programme, Erfahrungen aus bereits durchgeführten Interreg Projekten, Maßnahmen, die innerhalb der Region im Tourismus grenzüberschreitend gesetzt werden, aber auch der bereits in Planung befindliche Kleinprojektefonds Slowakei-Österreich wurde vorgestellt und beworben. Im Anschluss gab es ein Worldcafe zu den Themen,  um über die vorgestellten Best-Practise Beispiele zu diskutieren und Ansatzpunkte über mögliche weitere Projekte und Initiativen zu bekommen. Vor allem aber konnten sich die Teilnehmer beim Worldcafe gezielt informieren, sich gegenseitig austauschen und Kontakte knüpfen bzw. vertiefen.

Zum Workshop in Carnuntum nützten wir zusätzlich eine OTS-Presseaussendung um besonders auf diesen Event und die Ergebnisse hinzuweisen.

Grenzüberschreitender Borderwalk Gemeinsame Vergangenheit – Gemeinsame Zukunft

Der Borderwalk in Carnuntum wurde in einem EU-geförderten best-practise-Projekt (Carnuntum) durchgeführt.

Der Titel „Gemeinsame Vergangenheit – Gemeinsame Zukunft“ und die Location bieten die ideale Gegebenheiten aus der Vergangenheit zu lernen und über die gemeinsame Zukunft nachzudenken und Ideen zu entwicklen. Die Schülergruppen aus allen vier Partnerregionen (Gymnasiums Neusiedl am See, ihrer Partnerschule aus Bratislava, des Gymnasiums sowie der Polytechnischen Schule Bruck an der Leitha, sowie  zweier weiterer Schulen aus Sereď und Galanta) konnten sich austauschen und vernetzen. Auch Bürgermeister, Projektträger, potentielle Projektträger und NGOs, Regierungsmitarbeiter konnten von diesem Interreg geförderten Projekt Ideen aufgreifen und lernen. Der Erfahrungsaustausch stand hier klar im Mittelpunkt.

Für den Borderwalk nutzten wir eine OTS-Presseaussendung um besonders auf diesen Event und die Erfahrungen hinzuweisen.

https://wirtschaftsagentur-burgenland.at/event/borderwalk/

https://wirtschaftsagentur-burgenland.at/presseinformationen/gemeinsame-vergangenheit-gemeinsame-zukunft/

https://www.apa-fotoservice.at/galerie/39289

https://wirtschaftsagentur-burgenland.at/regiocap-sk-at/


12.-13.6.2025 Studienreise Militärtourismus – Kapitalisierung von Beispielen guter Praxis

 

 

 

 


 

 

 

 


Am 12.–13. Juni 2025 fand im Rahmen des Projekts RegioCap SK-AT eine thematische Studienreise mit dem Titel „Militärtourismus – Kapitalisierung von Beispielen guter Praxis“ statt. Ziel der Reise war es, sich von erfolgreichen Beispielen der Revitalisierung, Zugänglichmachung und Vermarktung militärhistorischer Stätten in der Tschechischen Republik inspirieren zu lassen und deren Nutzung für den Tourismus kennenzulernen.

Die Studienreise war zugleich Teil des übergeordneten Ziels des Projekts RegioCap SK-AT – der Kapitalisierung von Beispielen guter Praxis aus Grenzregionen, die als Inspiration für die weitere Entwicklung der Regionen im slowakisch-österreichischen Grenzraum dienen können.

An der Studienreise nahmen Akteure aus verschiedenen Bereichen des Kultur­erbes und des Tourismussektors teil – Vertreterinnen und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen, Kultureinrichtungen, Kommunalverwaltungen sowie weitere Fachleute mit Interesse an der Entwicklung des Militärtourismus.

Artilleriefestung Stachelberg und die Stadt Trutnov

Die Teilnehmenden brachen in den frühen Morgenstunden von Bratislava auf und besuchten die Artilleriefestung Stachelberg bei Trutnov – eine der umfangreichsten tschechoslowakischen Grenzbefestigungsanlagen.

Das Programm umfasste:

  • eine fachkundige Führung durch die unterirdischen Anlagen und das Außengelände des Museums,
  • ein interaktives Outdoor-Escape-Game, angesiedelt in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg,
  • den Besuch des Aussichtsturms Eliška, der einen Panoramablick auf die umliegende Landschaft bietet.

Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen und einer Übernachtung in Trutnov.

Areal der 1. tschechoslowakischen Befestigung in Šatov und Beispiele guter Praxis des Kleinprojektefonds

Am folgenden Tag besuchten die Teilnehmenden das Areal der tschechoslowakischen Befestigung und des Eisernen Vorhangs in Šatov, das vom Technischen Museum Brünn betrieben wird. Die Besichtigung konzentrierte sich auf den authentisch erhaltenen Infanteriebunker MJ–S3 „Zahrada“, der mit originaler Bewaffnung und Ausrüstung aus den Jahren 1960–1990 ausgestattet ist.

Im Anschluss an die Führung folgte eine Präsentation eines erfolgreichen Kleinprojekts, das im Rahmen des Programms Interreg V-A AT–CZ umgesetzt wurde und dem 30. Jahrestag des Falls des Eisernen Vorhangs gewidmet war. Vorgestellt wurden die Projektergebnisse – eine Ausstellung, ein Fachkatalog, öffentliche Veranstaltungen sowie die Buchpräsentation der Publikation.

Mehrwert und Inspirationen

Die Studienreise bot den Teilnehmenden eine einzigartige Gelegenheit zu sehen, wie durch eine kreative und zugleich historisch sensible Aufbereitung militärischer Stätten attraktive touristische Produkte entstehen können. Die während der Reise gewonnenen wertvollen Erkenntnisse und Kontakte können zur Weiterentwicklung des Militärtourismus und zum Schutz des kulturellen Erbes auch in Regionen der Slowakei und Österreichs beitragen.


29.04.2025 Workshop Saubere Mobilität im Kontext der Umwelt

 

 

 

 


Am 29. April 2025 organisierte die Selbstverwaltungskreis Trnava als Hauptpartner des Projekts RegioCap SK-AT in der Pension Benátky in Piešťany einen grenzüberschreitenden slowakisch-österreichischen Workshop zum Thema saubere Mobilität im Kontext der Umwelt.

Das Projekt RegioCap SK-AT wird im Rahmen des Programms Interreg Slowakei – Österreich 2021 – 2027 durchgeführt und zielt darauf ab, die grenzüberschreitende regionale Entwicklung zu unterstützen und zu koordinieren, indem die Ergebnisse bereits durchgeführter Projekte genutzt, bestehende Netzwerke gestärkt und neue Partnerschaften geschaffen werden. Zu den Aktivitäten gehören thematische Veranstaltungen, Studienreisen und die Kapitalisierung von Projektergebnissen, wobei der Schwerpunkt auf Synergien zwischen den Ergebnissen und der Einbeziehung neuer Akteure liegt.

Ziel des moderierten Workshops war es, Know-how auszutauschen und den eingeladenen Teilnehmern durch Präsentationen von Experten im Bereich der nachhaltigen Mobilität praktische, effiziente und motivierende Instrumente zu zeigen.

Die Projektleiterin des Projekts RegioCap SK-AT Ing. Elena Horanová stellte den Teilnehmern des Workshops das Projekt vor und machte sie gleichzeitig mit den bisher durchgeführten sowie den geplanten Aktivitäten im Rahmen des Projekts vertraut.

Wir konnten auch Redner aus den grenzüberschreitenden Partnerregionen Niederösterreich und Burgenland begrüßen.

Die Vertreterin des Projektpartners Wirtschaftsagentur Burgenland DIin Christine Zopf-Renner präsentierte das Online-Projekt Clean Mobility, das im Rahmen des Programms Interreg SK-AT 2014-2020 implementiert wurde.

Nachhaltiges Radfahren im Weinviertel, Ökotourismus auf dem Fahrrad und Unterstützung der lokalen Erzeuger wurde von Herrn Thomas Haselbäck von Weinviertel Tourismus vorgestellt.

Die Selbstverwaltungskreis Trnava wurde von Ing. Viera Múdra und Ing. Miriam Biskupičová, MBA vorgestellt, mit dem Thema „Saubere Mobilität in der Praxis: Multiplikatoren und ihr Beitrag zum nachhaltigen Verkehr im TTSK“. Sie präsentierten einen Querschnitt ihrer Aktivitäten und der Arbeit mit Zielgruppen, die sie als Multiplikatoren des Projekts Clean Mobility durchführen.

„Vertreterinnen des Umweltministeriums der Slowakischen Republik und der Selbstverwaltungskreis Trnava, Ing. Katarína Mičáková und Ing. Marta Bejdáková präsentierten für das Projekt Populair die Aktivität „Öffentlicher Raum in der Umgebung von Schulen und Schuleinrichtungen“, die sich auf den Schutz und die Verbesserung der Luftqualität im Bereich der nachhaltigen Mobilität konzentriert, mit praktischen Demonstrationen ihrer Arbeit in der Grundschule J. A. Komenského in Sereď, die den 1. Platz im nationalen Wettbewerb der Europäischen Mobilitätswoche 2024 belegte.

Das Thema Elektromobilität und Ladeinfrastruktur als Teil der nachhaltigen Mobilität und des kommunalen Energie-Ökosystems wurde von Ing. Richard Modrák vom Cluster der Energiegemeinschaften der Slowakei vorgetragen.

Mg. Peter Rozsár aus der Stadt Trnava präsentierte die tatsächliche Einführung von Elektroautos in Flotten und stellte die Elektroflotte der Stadt sowie andere nachhaltige Verkehrsmittel vor, die die Stadt unterstützt.

Die Redner regten mit ihren inspirativen Themen zu Diskussionen an und boten den Zuhörern gleichzeitig innovative Lösungen, die sie in der Praxis nutzen können. Ein weiterer interessanter Aspekt des Workshops war die Präsentation eines Elektroautos, einschließlich der Möglichkeit einer Probefahrt für die Workshop-Teilnehmer.

Die Projektpartner und Konferenzteilnehmer kamen überein, die Aktivitäten zu sauberer Mobilität und ökologischer Nachhaltigkeit weiterhin zu unterstützen.


20.11.2024 Fachkonferenz Militärtourismus – das Erbe des 20. Jahrhunderts in der Region Bratislava und dem Grenzgebiet

 

 

 

 


 

 

 

 


Konferenz zum Militärtourismus: Das Erbe des 20. Jahrhunderts in der Region Bratislava und im Grenzraum

Am Mittwoch, dem 20. November 2024, findet im Kulturhaus Rohožník eine besondere Konferenz mit dem Titel „Militärtourismus: Das Erbe des 20. Jahrhunderts in der Region Bratislava und im Grenzraum“ statt. Die von der Selbstverwaltungsregion Bratislava organisierte Veranstaltung beleuchtet die Geschichte, die kulturellen Werte und das touristische Potenzial militärischer Denkmäler in der Region sowie im grenzüberschreitenden Umfeld.

Die Konferenz beginnt um 9:30 Uhr mit der feierlichen Eröffnung, bei der der Vorsitzende der Selbstverwaltungsregion Bratislava Juraj Droba, der Bürgermeister der Gemeinde Rohožník Peter Švaral sowie die Leiterin der Strategieabteilung Barbora Lukáčová sprechen werden. Nach den Eröffnungsreden konzentriert sich das Programm auf Präsentationen grenzüberschreitender Projekte, die im Rahmen des INTERREG-Programms umgesetzt wurden. Fachleute aus der Slowakei, Österreich, Ungarn und Tschechien stellen Initiativen zur Dokumentation historischer Ereignisse, zum Schutz des Naturerbes und zur Entwicklung thematischer Touristenrouten vor. Zu den Höhepunkten zählen das Projekt Border (hi)stories, das Geschichten aus der Zeit des Eisernen Vorhangs dokumentiert, sowie die Präsentation Natur und Kultur am Grünen Band, die sich dem Schutz der Biodiversität und des kulturellen Erbes in ehemaligen Grenzgebieten widmet.

Ein wichtiger Programmpunkt ist die Podiumsdiskussion zum Thema des historischen Erbes des 20. Jahrhunderts, die von Expertinnen und Experten für Militärgeschichte und regionale Beziehungen geleitet wird. Im Mittelpunkt stehen die Verteidigungslinien Bratislavas, ihre technischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Aspekte sowie Fragen ihrer heutigen Wahrnehmung. Die Teilnehmenden erfahren mehr über den Bau und die Nutzung dieser militärischen Anlagen in der Vergangenheit sowie über Möglichkeiten ihrer Einbindung in den modernen Tourismus.

Der Nachmittagsteil der Konferenz ist den touristischen Attraktionen militärischen Charakters in der Region Bratislava, in Niederösterreich und in Südmähren gewidmet. Fachleute und Museumsvertreter stellen einzigartige Denkmäler vor, darunter die Bunker B-S 8 und B-S 4 in Petržalka, das Militärmuseum in Gajary sowie die thematische Route „Der Weg des Slowakischen Nationalaufstands durch Gemer–Malohont“. Ein besonderes Highlight ist das Projekt Bunkers.sk, das die Möglichkeit bietet, in einem rekonstruierten Militärbunker am Devínske-See zu übernachten. Aus den Grenzregionen werden zudem das Areal der tschechoslowakischen Befestigungsanlagen in Šatov sowie die Bunker in der österreichischen Gemeinde Petronell-Carnuntum präsentiert, die einen authentischen Einblick in die Militärgeschichte Mitteleuropas vermitteln.

Die Konferenz bietet eine einzigartige Gelegenheit für Fachleute, Beschäftigte im Tourismus sowie die breite Öffentlichkeit zum Erfahrungsaustausch, zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und zur Weiterentwicklung des mit dem militärischen Erbe verbundenen Tourismus. Die Teilnehmenden dürfen sich auf spannende Vorträge, Diskussionen und Networking freuen, die zu einem besseren Verständnis der Bedeutung der Militärgeschichte und ihrer Nutzung im heutigen Kontext beitragen.

Photos:

https://www.flickr.com/photos/vucba/albums/72177720322080194/


5.11.2024 Neue Impulse für grenzüberschreitende Zusammenarbeit AT-SK 

 

 

 

 


Es tut sich wieder etwas in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Wein- Industrieviertel, Burgenland und der Slowakei. Bürgermeister, Bürgermeisterinnen und regionale Vertreterinnen trafen sich am 5.11.2024 in der Orangerie von Schloss Hof. Zu besprechen gab es Ideen für Kooperationen entlang der March und Donau, in der baum_cityregion sowie – neue Fördermöglichkeiten.

Österreichisch-Slowakisches Bürgermeister- und Bürgermeisterinnentreffen

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist für unsere Region aufgrund der vielen kulturellen, sowie wirtschaftlichen Verflechtungen und dem gemeinsamen Naturraum besonders wichtig. Der Einladung der NÖ.Regional zu News und gegenseitigem Austausch im Rahmen der Projekte RegioCap SKAT und baum_cityregion folgten daher zahlreiche Bürgermeisterinnen, Bürgermeister, insbesondere aus unserem Nachbarland und VertreterInnen aus der Region.

Für Bezirkshauptfrau Mag.a Claudia PFEILER-BLACH aus Gänserndorf, die die Eröffnungsrede hielt, steckt in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit viel Potential, um aktuelle Herausforderungen der Zivilgesellschaft gemeinsam zu bewältigen. Dazu gibt es auch verschiedene Angebote zur Unterstützung:

RegioCap SKAT und baum_cityregion:

Das Projekt RegioCap SKAT hilft mit seinen Beraterinnen bei der Entwicklung von grenzüberschreitenden Interregprojekten mit Projektpartnersuche, Workshops und Know-how aus anderen Projekten. Mit Ideen kann man sich jederzeit an die NÖ.Regional wenden (www.noeregional.at).

Die Initiative baum_cityregion unterstützt ebenfalls grenzüberschreitende Potenziale speziell in der Stadtregion Bratislava-Umland. Dazu finden regelmäßig slowakisch-österreichische Arbeitstreffen statt. Künftig soll z.B der grenzüberschreitende Datenaustausch verbessert und die Projektentwicklung „Smart Map of Jewish History“ weiter unterstützt werden.  Die Bemühungen zur Gründung einer grenzüberschreitenden „Arbeitsgemeinschaft baum_cityregion“ zwischen Niederösterreich, dem Burgenland und der Stadt Bratislava sind weit gediehen. Mittelfristig könnten die Tätigkeiten auch auf das ungarische Umland von Bratislava ausgedehnt werden.

30 Jahre Bürgermeistertreffen der Österreichisch-Slowakischen Gesellschaft(ÖSG) an der March und Impulse für künftige Euregio-Kooperationen:

„Grenzüberschreitende Bürgermeistertreffen wie das heutige blicken bereits auf eine erfolgreiche Geschichte zurück“, so Präsident der ÖSG, Werner Fasslabend, der auch besonders langjährigen Mitstreitern wie Altbürgermeister von Malacky, Ing.Vladimir Moravčík und Hermann Hansy , damaliger Obmann des Weinviertel Management dankte. Im Gespräch mit LAbg. Bgm. René Lobner als heutigem Obmann des Regionalverbandes Euregio Weinviertel und seinem Kollegen Abg. Bgm. Martin Džačovský, Obmann des- Städte- und Gemeindeverbandes der Záhorie wurden neue Impulse für künftige Euregio-Kooperationen gesetzt. Ähnlich wie in der baum_cityregion könnte eine Kooperation entlang der March zwischen Weinviertel und der Westslowakei den ländlichen Raum stärken. Gemeinsame wichtige Themen wie Kooperation der Feuerwehren und der Biologischen Gelsenregulierung oder zum gemeinsamen Naturraum und Klimaschutz können dann gemeinsam betrieben werden: Voneinander wissen, auf Entwicklungen reagieren und gemeinsam lösen!

Ortskernentwicklung als Beitrag im gemeinsamen Klimaschutz

könnte ebenfalls ein solches Thema sein. Wie die Entwicklung unserer Ortskerne zu lebendigen Gemeinden, geringerem Flächenverbrauch, Ressourcenschonung und durch entsprechende Gestaltung zum Klimaschutz beitragen kann, wurde mit einem Input der NÖ Dorf- & Stadterneuerung beleuchtet. Grenzüberschreitend könnte dazu in Zukunft v.a. durch Know-how-Austausch in Projekten beigetragen werden.

Vorschau auf 2025 – der Kleinprojektefonds Slowakei-Österreich als neue Fördermöglichkeit

Eine neue Fördermöglichkeit wird es ab nächstem Jahr mittels sogenanntem Kleinprojektefonds geben. Dieses spezielle Instrument des Interregprogramms unterstützt kleine grenzüberschreitende Projekte, deren Projektkosten bis zu 40.000,- € betragen. Der vereinfachte Zugang und kürzere Laufzeiten ermöglichen es auch kleineren Organisationen, Vereinen und Gemeinden grenzüberschreitend Projekte mit Partnern zu realisieren. Im Fokus steht dabei die Begegnung der Bürgerinnen und Bürgern auf beiden Seiten der Grenze, der Abbau von Barrieren und die Verbesserung der Beziehungen in den unterschiedlichsten Themenbereichen. Austauschtreffen, Camps, Konferenzen, Workshops, kleine Studien. Unterlagen dazu können gefördert werden, um gute Projektideen schnell auf den Weg zu bringen.

An Thementischen wurden anschließend Ideen diskutiert, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter voranzutreiben und Impulse für die Zukunft zu setzen.

https://noeregional.at/neue-impulse-fuer-grenzueberschreitende-zusammenarbeit-at-sk/


5.6.2024 Kick-Off des Projekts RegioCap SK-AT

 

 

 

 


Die Selbstverwaltungskreis Trnava als federführender Partner organisierte die Auftaktveranstaltung des Projekts RegioCap SK-AT in Trnava, mit der offiziell die Implementierung des Projekts, die Erfüllung der festgelegten Ziele und der geplanten Indikatoren begann. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Partnerschaft statt und konzentrierte sich vor allem auf die Festlegung der Aufgaben für 2024, die Vorbereitung des Fragebogens und den Kapitalisierungsprozess in Übereinstimmung mit dem externen Verarbeiter.

Die Projektpartner stellten das genehmigte Projekt RegioCap SK-AT, dessen Aktivitäten und Ziele für die kommenden fünf Jahre vor und stimmten die Aktivitäten ab, die sie bis Ende 2024 umsetzen wollen. TTSK wird in Zusammenarbeit mit den Partnern die notwendigen Unterlagen für das Gemeinsame Sekretariat des Programms Interreg SK-AT für die Vorbereitung des Vertrags über NFP abstimmen und vorlegen, dessen Unterzeichnung im November 2024 erwartet wird.

Im Frühherbst wird eine Fragebogenerhebung durchgeführt, und es wird ein Auftrag für Forschung, Kapitalisierung und eine Kommunikationsstrategie vergeben. Ziel des Fragebogens ist es, das Interesse an der slowakisch-österreichischen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Gebiet des Programms Interreg VI-A in den Jahren 2021-2027 zu ermitteln und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in diesem Gebiet in den Jahren 2014-2020 in den Programmen Interreg SK-AT, Interreg SK-CZ, Interreg SK-HU, Interreg AT-CZ und Interreg HU-AT zu erfassen. Diese Daten sollen bei der Aufarbeitung der Recherchen und Kapitalisierung in ausgewählten Themen helfen. Ein weiteres Ziel ist die Verarbeitung einer Kommunikationsstrategie und der  Empfehlungen für die Nutzung des erworbenen Wissens in der Praxis und die Anpassung an andere Programme.

Auf der Veranstaltung wurden auch Informationen über den Stand des Fonds für Kleinprojekte (FMP) SK-AT vorgestellt. Es ist geplant, einen Aufruf zur Vorlage von Vorschlägen für ein Rahmenprojekt für den Fonds für Kleinprojekte für SK-AT für die „Aktivitäten Menschen für Menschen“ zu veröffentlichen.

Durch seine Aktivitäten will das Projekt im Laufe von 5 Jahren ein möglichst breites Spektrum an relevanten Subjekten ansprechen, Informationen vermitteln, Expertenbeiträge bei Konferenzen, Seminaren, Bürgermeistertreffen, Workshops oder runden Tischen anbieten und Bedingungen für die grenzüberschreitende Vernetzung von Subjekten und die Einreichung von qualitativ hochwertigen großen oder kleinen slowakisch-österreichischen grenzüberschreitenden Projekten schaffen.