Klimawandelanpassung bezüglich Fluss- und Sedimentmanagement in der grenzüberschreitenden SK-AT Region
Über das Projekt
Projektziele: Das grenzüberschreitende Projekt Clim-SED zielt darauf ab, Risiken der Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserkreislauf, den Sedimenttransport und das morphodynamische Gleichgewicht in der grenzüberschreitenden Region zwischen Österreich und der Slowakei – einschließlich der Donau, der March und ausgewählter Nebenflüsse der March – zu identifizieren und zu bewerten.
Ein nachhaltiges Fluss- und Sedimentmanagement unter Berücksichtigung der Klimawandelauswirkungen ist für den betrachteten Donauabschnitt, der durch ein Stauwerk beeinflusst wird, von entscheidender Bedeutung. Es trägt wesentlich zu einem nachhaltigen Hochwasserschutz, einer sicheren Schifffahrt sowie zur Verbesserung des ökologischen Zustands des Flusses und seiner Auen bei.
Erwartete Ergebnisse: Im Rahmen des Projekts werden naturbasierte Lösungen evaluiert, um Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel zu entwickeln. Diese sollen das Flussmanagement in Bezug auf Sedimenttransport und Flussmorphodynamik verbessern und gleichzeitig das Risiko natürlicher Gefahren (Hochwasser, Dürre), das in Zukunft zunehmen könnte, verringern. Auf dieser Basis wird eine Strategie für Klimaschutzmaßnahmen im Bereich Wasser- und Sedimentmanagement erarbeitet. Pilotmaßnahmen werden in Zusammenarbeit mit Projektpartnern, strategischen Partnern und anderen Akteuren im Rahmen laufender und zukünftiger Initiativen koordiniert.
Das Projekt wird eine wertvolle Grundlage für relevante Akteure, die wissenschaftliche Community und die breite Öffentlichkeit schaffen. Ein besonderer Fokus liegt auf Sensibilisierung und Kompetenzaufbau bezüglich Anpassungsstrategien für klimabedingte Folgen im grenzüberschreitenden Einzugsgebiet. In diesem Zusammenhang werden Ausstellungen und weitere interaktive visuelle Materialien entwickelt und in Wien sowie Bratislava („Twin-City-Ansatz“) umgesetzt, insbesondere für den Bereich der öffentlichen Bildung (Schulen, interessierte Öffentlichkeit).
Projektpartner:
- Hauptpartner (HP) Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), https://boku.ac.at/en/lawi/iwah/research
- Grenzüberschreitender Hauptpartner (GHP) Výskumný ústav vodného hospodárstva (VUVH), https://www.vuvh.sk/en/
- Projektpartner 1 Bildungsdirektion für Wien, Europa Büro, https://europabuero.wien/clim-sed
- Projektpartner 2 Slovenská technická univerzita v Bratislava, https://is.stuba.sk/lide/clovek.pl?id=635;zalozka=4;lang=en
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 1 216 592,10 EUR, wobei die EFRE-Förderung 973 273,68 EUR beträgt. Das Projekt wird durch das Programm Interreg Slowakei-Österreich 2021-2027 finanziert, dass die Verbesserung der Effizienz der öffentlichen Verwaltung und der Zusammenarbeit in Grenzregionen unterstützt.
Strategische Partner sind neben den oben genannten beteiligten Stellen Bratislava Danube Park, Bundesamt für Wasserwirtschaft – Institut für hydrometrische Prüfung, Land Niederösterreich, MA45-Wiener Gewässer, Nationalpark Donau-Auen, Slovak water management enterprise, viadonau -Österreichische Wasserstraßen-GmbH und Vodohospodárska výstavba – státny podnik.
Projektlaufzeit: 01.02.2025 – 31.01.2028
Projektakronym: Clim-SED
Die Öffentlichkeit wird regelmäßig über weitere Aktivitäten und Ergebnisse des Projekts in den Medien und sozialen Netzwerken informiert.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an:
Helmut Habersack (helmut.habersack@boku.ac.at)
Events

Gesungen, getanzt, gelacht – und ganz nebenbei die Meere gerettet: Bei der Abschlussaufführung am 25.5.2025 präsentierten die Schülerinnen und Schüler der 8 Wiener Pilotschulen auf der Bühne des GRG 23 fantasievolle Theaterstücke rund ums Thema Wasser.
Die Aufführung fand im Rahmen unseres Interreg SK-AT Projekts Cim-SED statt, bei dem interessierte Wiener Lehrkräfte unter anderem theaterpädagogische Workshops zum Thema „Umwelt & Nachhaltigkeit“ mit besonderem Fokus auf den Bereich „Wasser“ absolvierten und so didaktische Ansätze kennenlernten, wie das Thema theaterpädagogisch in MINT-Fächern umgesetzt werden kann.
Zwischen glitzernden Quallen, mutigen Meerjungfrauen und kritischem Blick auf Plastikmüll zeigten sie, dass Kunst nicht nur unterhält, sondern bewegt. Auch der Bezirksvorsteher des 23. Bezirkes lobte die Kreativität der Jugendlichen in seinen Begrüßungsworten.
