Twin City Future Innovation Manufacturing Hub
Über das Projekt

Hauptziele
Der Twin City Future Innovation Manufacturing Hub (2C FIMH) entwickelt Empfehlungen für eine transnationale Innovationsstrategie im Fertigungssektor und legt die Grundlage für einen Innovationshub in Wien und Bratislava. Im Rahmen des Projekts werden Pilotaktivitäten in den Bereichen Inkubation, Bildung und Zusammenarbeit durchgeführt, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Unternehmen und Start-ups zu fördern.
Die Projekteckpunkte
Projektbudget: 2 509 280,18 EUR
Das Projekt wird aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung kofinanziert.
EFRE-Förderung: 2 007 424,14 EUR
Projektlaufzeit: 01.07.2024 – 30.06.2027
Projektkürzel: 2C FIMH (404101DXL3)
Die Aktivitäten erstrecken sich über das gesamte Projekt. Zu den Meilensteinen gehören die Gründung des Twin City Hubs, die Absichtserklärung und das endgültige Handbuch mit Strategie-Empfehlungen.
Partner
EIT Manufacturing East GmbH (EITM), Projektführung
Slowakische Technische Universität in Bratislava (STU), Arbeitspaket 1
accent Inkubator GmbH (ACC), Arbeitspaket 2
Verein Industrie 4.0 Österreich – die Plattform für intelligente Produktion (PIA), Arbeitspaket 3
In2Make Industry meets Makers GmbH (IMM), Arbeitspaket 4
EIT Manufacturing East GmbH (EITM), Arbeitspaket 5
Stadt Wien (Magistratsabteilung 23)
Slowakische Allianz für innovative Wirtschaft (SAPIE)
Strategische Partner
Die Hauptstadt Bratislava (BA)
Selbstverwaltungsregion Trnava (TSK)
Selbstverwaltungsregion Bratislava (BSK)
Junior Achievement Österreich (JA AT)
Junior Achievement Slowakei (JA SK)
Wirtschaftsagentur Burgenland (WAB)
Zentrum für wissenschaftliche und technische Information der Slowakischen Republik (CVTI SR)
Blog
Neues grenzüberschreitendes EdTech-Testbed-Programm ist offen für Bewerbungen von Startups und innovativen Teams

Das Twin City Future Innovation Manufacturing Hub (2C FIMH) lädt EdTech-Startups und Teams aus ganz Europa ein, sich für den Twin City EdTech Testbed Call zu bewerben.
Der Twin City EdTech Testbed Call & Programme bietet ausgewählten Startups/Teams die einmalige Gelegenheit, ihre Lösungen vor Ort in Bildungs- und Trainingseinrichtungen in Österreich und/oder der Slowakei zu präsentieren und direktes Feedback von den Zielnutzern zu erhalten, um die Produkte zu verfeinern und neue Geschäftsmöglichkeiten zu entwickeln.
Über das Programm
Teilnehmende Startups/Teams profitieren von:
- Eine kostenlose Testumgebung zur Validierung von Lösungen mit echten Benutzern.
- Direktes Benutzerfeedback und Erkenntnisse zur Produktverbesserung.
- Erstattung von Reise- und Unterbringungskosten für Vor-Ort-Demonstrationen (für ausgewählte Startups/Teams mit Sitz außerhalb Österreichs und/oder der Slowakei).
Alle Unterstützungsleistungen werden in Sachleistungen erbracht – keine finanziellen Zuschüsse, keine Beteiligung, und die Startups/Teams behalten vollständiges Eigentum an ihrem geistigen Eigentum (IP).
Das Programm bietet eine reale Testumgebung (Primar-, Sekundar- und Berufsschulstufe) für EdTech-Startups und -Teams, die innovative Lerntechnologien entwickeln.
Ausgewählte Teams werden Vor-Ort-Demos oder Pilotversuche mit ihrem Zielpublikum in Österreich und/oder der Slowakei durchführen.
Die Vorführungen vor Ort werden zwischen September und Dezember 2026 stattfinden.
Wer kann sich bewerben
Der Twin City EdTech Testbed Call & Programme zielt vorzugsweise frühphasige Startups und Innovationsteams mit Edtech-Hardware-Lösungen mit mindestens TRL 6 oder höher ab, die Lösungen zur Unterstützung der MINT-Bildung bieten und über einen funktionierenden Prototyp oder ein funktionierendes Mock-up verfügen.
Die teilnehmenden Teams werden in einem zweistufigen Verfahren ausgewählt: eine erste Vorauswahl und ein Shortlist, gefolgt von einem Online-Pitching und einer Jurybewertung am 17. Juni 2026.
Eine Jury wird bis zu 5 Startups aus der Slowakei und Österreich für das Programm auswählen.
Wichtige Termine
- Bewerbungsfrist: 15. Mai 2026 (23:59 MEZ)
- Pitch Day: 17. Juni 2026 (online)
- Programmlaufzeit: September – Dezember 2026
Bewerbt euch:
Bewerbungsfrist: 15. Mai 2026 (23:59 CET)
Mehr erfarhren und Anmeldung/Fragen: https://www.twincityhub.eu/2026/03/31/twin-city-edtech-testbed-call/
Twin City Hub erforscht das regionale Innovationspotenzial von Bratislava und Wien

24.-25.2.2026 – Im Rahmen des Twin City Future Innovation Manufacturing Hub-Projekts haben die Projektpartner einige Innovationspunkte in Bratislava und Wien besucht.
Tag 1 – Bratislava: Von der Forschungsexzellenz zur Marktwirkung
Am ersten Tag in Bratislava wurde ein umfassendes und zunehmend ausgereiftes Innovations-Ökosystem vorgestellt, das auf starken Forschungseinrichtungen, strukturiertem Technologietransfer, Startup-Inkubation und angewandter KI-Entwicklung basiert.
Der use case Geneton im Comenius University Science Park zeigt eine erfolgreiche Innovationsreise über den gesamten Zyklus. Langfristige akademische Forschung im Bereich der Genomik führte zur Entwicklung eines wettbewerbsfähigen nicht-invasiven pränatalen Tests (NIPT), zur Gründung eines Biotech-Spin-offs und zur anschließenden internationalen Skalierung durch Übernahme. Dieses Beispiel zeigt, wie tiefgreifende technologische Forschung, eine starke Strategie für geistiges Eigentum und eine enge Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Industrie hochwertige Innovationen, qualifizierte Arbeitsplätze und weitere technologische Anwendungen, einschließlich Onkologie.
Die Unterstützung des Unternehmertums wird durch den Comenius Universität-Inkubator verstärkt, der einen klaren zweistufigen Weg bietet: das „Validate“-Programm für die MVP (minimum viable product)-Entwicklung und -Tests und das „Build & Grow“-Programm für die Unternehmensgründung und den frühen Markteintritt. Dieses strukturierte Modell unterstützt Studenten und Forscher bei der Umwandlung innovativer Ideen in lebensfähige Unternehmen und fördert gleichzeitig die multidisziplinäre Zusammenarbeit.
Das Technologietransferzentrum der Comenius Universität stärkt dieses Ökosystem, indem es sich auf ein qualitativ hochwertiges Management des geistigen Eigentums konzentriert und der strategischen Patentierung und dem internationalen Schutz Priorität einräumt.
Das Kempelen Institute of Intelligent Technologies (KInIT) bringt eine starke KI-Dimension in das Ökosystem ein. Als unabhängiges, auf KI fokussiertes Forschungsinstitut mit signifikanter Beteiligung an Horizon Europe und wachsender Zusammenarbeit mit der Industrie zeigt das KInIT, wie angewandte Forschung, europäische Spitzenförderung und verantwortungsvolle KI-Governance erfolgreich integriert werden können.
Insgesamt präsentierte Bratislava eine gut vernetzte Innovationskette – von der Forschung und dem Schutz des geistigen Eigentums bis zur Entwicklung von Start-ups und der internationalen Skalierung.
Tag 2 – Wien: Industrielle Tiefe und angewandte Forschungskapazität
Der zweite Tag in Wien konzentrierte sich auf groß angelegte industrielle Innovation, angewandte Forschungsinfrastruktur und zugängliche Prototyping-Umgebungen.
Bei Alstom wurde in den Diskussionen die Komplexität der Innovation im Bahnsektor hervorgehoben. Die Sicherheits- und Zertifizierungsstandards sind strenger als in der Automobilindustrie, aber es gibt viele Interaktionen mit der Automobilindustrie.
Das Austrian Institute of Technology (AIT), Österreichs größte Organisation für angewandte Forschung, arbeitet auf mittlerem bis hohem technologischen Niveau (TRL 6-8) und verfügt über eine ausgewogene Finanzierungsstruktur, die öffentliche, EU- und Industriequellen kombiniert. Seine Expertise in den Bereichen Verkehrstechnologien, Batteriesysteme, Infrastrukturüberwachung und digitale Sicherheit spiegelt ein hochprofessionelles Modell für die Umsetzung von angewandter Forschung in industrielle Anwendungen wider.
Happylab Vienna bietet mit seinem Makerspace-Modell eine ergänzende Perspektive. Durch den 24/7-Zugang zu digitalen Fertigungswerkzeugen und die strukturierte Unterstützung von Prototyping und Ausbildung zeigt Happylab, wie demokratisierte Produktionsumgebungen Unternehmertum, Experimente und Innovationen im Frühstadium anregen können.
Vision für die zukünftige grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Die Besuche machten die komplementären Stärken innerhalb der Twin City Region sichtbar. Bratislava präsentierte ein agiles, forschungsgetriebenes Ökosystem mit starkem IP-Management und wachsender KI-Exzellenz. Wien demonstrierte industrielle Größe, fortschrittliche angewandte Forschungskapazitäten und eine ausgereifte Prototyping-Infrastruktur.
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Von Prototyp zu Produktion: Ein neues Programm für Hardware-Startups startet

3.11.2025 – Der Twin City Future Innovation Manufacturing Hub startet sein Pilotprogramm, das Hardware-Startups aus Österreich und der Slowakei dabei unterstützt, Prototypen in skalierbare, herstellbare Produkte weiterzuentwickeln.
Die 2C FIMH Sprint & Roadshow Series, die von Februar bis Juni 2026 läuft, bietet ausgewählten Teams die einzigartige Möglichkeit, ihre Prototypen durch praxisorientierte Sprint-Tage, Mentoring durch Expert:innen und gezielt ausgewählte Besuche bei führenden Fertigungspartnern weiterzuentwickeln.
Speziell für hardware-orientierte Innovatoren aus der Slowakei und Österreich konzipiert, vermittelt das Programm praktische Methoden zur Prototypenoptimierung, strategische Einblicke für den Produktionsaufbau und wertvolle grenzüberschreitende Kontakte – und schafft damit eine solide Basis für zukünftige Herstellbarkeit und Wachstum.
Über das Programm
Die 2C FIMH Sprint & Roadshow Series unterstützt ambitionierte Innovatoren auf dem Weg vom Prototyp zur Produktion. Die Startups profitieren von:
- 5 Präsenz-Sprint-Tage mit Folgephasen – intensive Workshops geleitet von Expert:innen, die sich auf konkrete Herausforderungen der Prototypen konzentrieren und direkt umsetzbare Maßnahmen bereitstellen.
- Mentoring & Clinics – individuelle und Gruppenbetreuung durch technische und betriebswirtschaftliche Expert:innen.
- Vollzugang zum accent Makerspace in Tulln (AT) – eine umfassend ausgestattete Umgebung für praktische Hardware-Entwicklung.
- 5 Roadshows – gezielt ausgewählte und individuell geplante Besuche bei Industriepartnern und Innovationszentren in Österreich und der Slowakei, abgestimmt auf die spezifischen Bedürfnisse der ausgewählten Startups.
- Teilnahme am Manufacturing Day 2026 in Wien – eine einzigartige Gelegenheit, Ergebnisse vor Industrie- und Ökosystempartnern zu präsentieren.
Alle Unterstützungsleistungen werden in Sachleistungen erbracht – keine finanziellen Zuschüsse, keine Beteiligung, und die Startups behalten vollständiges Eigentum an ihrem geistigen Eigentum (IP).
Wer kann sich bewerben
Das Programm richtet sich an frühphasige Startups und Innovationsteams, die über einen funktionierenden Prototyp oder ein funktionales Mock-up verfügen.
Die Auswahl erfolgt in zwei Phasen: zunächst eine remote Vorauswahl, gefolgt von einem Online-Pitch vor einer Jury am 12. Dezember 2025.
Bis zu 4–5 Startups aus der Slowakei und Österreich werden anhand ihres Innovationspotenzials und des erwarteten Programmeffekts ausgewählt, um eine fokussierte und kollaborative Kohorte zu bilden.
Anmekdung und Bewerbungsfrist: 9. Dezember 2025 (23:59 CET). Der zweite Call wird im Jahre 2026 stattfinden.
Twin City Hub lernt von top regionalen Innovationsökosystemen Europas
Ein White Paper wird veröffentlicht.
Twin City Hub besuchte die niederländischen Innovationsknotenpunkte

20.-22.10.2025 – Im Rahmen der Initiative „Twin City Future Innovation Manufacturing Hub“ zur Stärkung der grenzüberschreitenden Innovationskapazitäten und zur Entwicklung einer zukunftsorientierten Fertigungsstrategie für Wien und Bratislava nahm die Delegation des Projektkonsortiums an einer dreitägigen Erkundungsmission in die Niederlande teil. Ziel war es, bewährte Verfahren mit einem der fortschrittlichsten regionalen Innovationsökosysteme in Europa zu diskutieren und umsetzbare Erkenntnisse für die Gestaltung und das Management von Innovationszentren zu gewinnen, die im Rahmen des Interreg-Projekts anwendbar sind.
Öffentlich-private Partnerschaften und ein gemeinschaftsorientierter Ansatz treiben die Innovation voran
Gespräche mit öffentlichen Innovationseinrichtungen, politischen Entscheidungsträgern, Risikokapitalgebern, Ausbildungszentren und kooperativen Universitäten sowie mit Hochschulen, die Produktionsinfrastruktur, Forschung, Unternehmertum und Risikokapital miteinander verbinden, boten wertvolle Einblicke in Kooperationsmodelle innerhalb des niederländischen Innovationsökosystems. Dazu gehörten auch gezielte Bildungs- und gemeinschaftsbildende Aktivitäten.
Die Sondierungsmission unterstrich die Bedeutung öffentlich-privater Partnerschaften, vernetzter lokaler und regionaler Innovationsökosysteme, gezielter Bemühungen um den Aufbau von Gemeinschaften und einer gemeinsamen, wertorientierten Vision – in der Technologie sowohl aktuelle als auch künftige gesellschaftliche Herausforderungen angeht – als entscheidende Triebkräfte für Innovation.
Die Vision hinter den Innovations- und Kooperationsmodellen
Die Niederlande haben ein starkes, wertorientiertes und vernetztes Innovationsökosystem entwickelt, in dem sich die Regionen auf bestimmte Bereiche der Forschung, Technologie und der damit verbundenen Produktionssektoren konzentrieren.
Die Teilnehmer bekundeten ihr Interesse an dem Modell der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Startups, an einer effizienten lokalen Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie, die sich an den Bedürfnissen der Unternehmen orientiert, an dem Wert der campusgesteuerten Innovation im Hightech- und Quantenbereich und an den bewährten Praktiken für das Scaling-up und den Aufbau von Unternehmen.
Andere Bereiche von Interesse waren Projekte zur Sensibilisierung für MINT-Bildung und Konzepte wie ortsbezogenes Wohlbefinden für die gesamte Region (Quadruple Helix auf lokaler und regionaler Ebene) oder die Pentaple Helix (Quadruple Helix plus Kapital) als wichtige Innovationsmotoren.
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Twin City Hub erforscht das grenzüberschreitende Innovationsökosystem in Dänemark und Schweden

8.-10.9.2025 – Das Projektkonsortium des “Twin City Future Innovation Manufacturing Hub“-Projekts führte eine dreitägige Informationsreise in die Øresund-Region durch. Das dänisch-schwedische Innovationsökosystem vereint Talente, Kapital, Infrastruktur und innovative Ideen. Das Projekt “Twin City Hub“ zielt darauf ab, ein ähnliches vernetztes Fertigungsökosystem zwischen Wien und Bratislava zu entwickeln.
Schlüssel zum Erfolg – Gemeinsamer Ansatz des öffentlichen und privaten Sektors in Prioritätsbereichen
Bei Besuchen von Wirtschaftsverbänden, Behörden, Universitäten, Wissenschaftsparks, Start-up-Inkubatoren und Forschungseinrichtungen erkundigten sich die Teilnehmer nach dem Schlüssel zum Erfolg – in der Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor, der Infrastrukturentwicklung sowie der Finanzierung und Gewinnung von Talenten, die Innovationen in der grenzüberschreitenden Region vorantreiben.
Die Diskussionen unterstrichen den Wert eines gemeinsamen Ansatzes des öffentlichen und privaten Sektors zur Bewältigung von Herausforderungen, zur Suche nach Win-Win-Optionen für die Akteure des Ökosystems sowie zur langfristigen Ausrichtung auf vorrangige Bereiche. Die vereinbarten vorrangigen Bereiche kommen stets der Gesellschaft zugute. Dies beinhaltet auch eine koordinierte Sensibilisierung, bei der häufig Erfolgsgeschichten und Anwendungsbeispiele verwendet werden.
Intensive Zusammenarbeit und bedarfsorientierter Ansatz
Dänemark und Südschweden bauen starke, miteinander verbundene Ökosysteme auf. Die Teilnehmer zeigten Interesse an der engen Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen, den intensiven gemeinsamen Forschungsaktivitäten und daran, wie Branchencluster eine Brücke zwischen Hochschulen und KMU schlagen. Weitere Bereiche, die Aufmerksamkeit erregten, waren die intensive Zusammenarbeit zwischen Industrie und Jugend, einschließlich der Lehrerausbildung, oder „Test Before You Invest“-Konzept im Bereich der Digitalisierung von KMU.
Eine gut ausgebaute Infrastruktur zieht Talente an und von der Regierung unterstützte Hochrisikoprojekte tragen dazu bei, bahnbrechende Innovationen zu erzielen, die wiederum die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft bilden.
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Projektpartner Studienreise ins Baskenland

16.-18.6.2025 – Im Rahmen der Initiative „Twin City Future Innovation Manufacturing Hub“ zur Stärkung der grenzüberschreitenden Innovationskapazitäten und zur Gestaltung einer zukunftsorientierten Strategie für Wien und Bratislava unternahm die Projektpartner-Delegation im Juni 2025 eine dreitägige Erkundungsmission ins Baskenland. Ziel war es, sich von einem der fortschrittlichsten regionalen Innovationsökosysteme Europas inspirieren zu lassen und umsetzbare Erkenntnisse für die Konzeption und Steuerung von Innovationszentren zu gewinnen.
Effektive Mitwirkung von dem öffentlichen und dem privaten Sektor
Bei Besuchen von öffentlichen Innovationsagenturen, Accelerators, Berufsbildungszentren für Innovation und kooperativen Forschungs- und Entwicklungsinstituten wurden wichtige Erkenntnisse darüber gewonnen, wie die Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor effektiv strukturiert, die Bildungsinfrastruktur für Innovation mobilisiert und Start-ups in langfristige industrielle und gesellschaftliche Übergänge integriert werden können.
Die Reise zeigte den Wert der eingebetteten Prognosen, flexibler Steuerung und gemeinschaftsorientiertem Innovationsbranding – Faktoren, die für den Aufbau eines widerstandsfähigen und integrativen regionalen Ökosystems von entscheidender Bedeutung sind.
Vision hinter den Innovations- & Kooperationsmodellen
Die Teilnehmer stellten den strategischen Einsatz von revolvierenden Fonds, Clustermodellen und Start-up-Infrastrukturpartnerschaften sowie die tragende Rolle von missionsorientierten Innovations- und Kooperationsmodellen fest.
Der baskische Ansatz, der auf Gerechtigkeit, angewandter Wirkung und sektorübergreifendem Vertrauen basiert, bietet wertvolle Orientierungshilfen für die zukünftige Entwicklung des Twin City Innovation Manufacturing Hub.
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Veranstaltungen
Twin City Hub & Industry meets Makers Grenzüberschreitende Edition
7.5.2026 – Vom 4. bis 6. Mai fand in Hainburg an der Donau das Twin City Future Tech Bootcamp statt, dessen Höhepunkt am 7. Mai in Wien die Präsentation von technischen Lösungen für sechs Herausforderungen im Rahmen der Veranstaltung „Best of Industry meets Makers“ war.
Vier Tage lang brachte „Industry meets Makers“ slowakische und österreichische Visionäre aus den Bereichen Technologie, Kreativität und Innovation zusammen, um sich zu vernetzen, zusammenzuarbeiten und die Lösungen zu gestalten.
TAG 1: 4. Mai
Pitching & Matchmaking
Hainburg & online
Das Bootcamp wurde mit einem Briefing eröffnet: ‚Die Tech Challenge Owners‘ und die Partner-Teams stellten ihre Themen sowie die verfügbaren Tools und Datensätze vor. Es folgte eine Frage- und Antwortrunde. Am Nachmittag knüpften die Teilnehmer Kontakte, entwickelten Ideen und bildeten Teams, um erste Konzepte zu erstellen und sich auf die Aufbauphase vorzubereiten.
TAG 2 + 3: 5-6 Mai
Aufbauen & Iterieren
Hainburg & online
In den nächsten zwei Tagen konzentrierten sich die Teams auf praktische Entwicklung, Prototyping und Testen in einem flexiblen Hop-on/Hop-off-Format. Kurze Check-Ins am Morgen und frühen Nachmittag halfen den Teams, ihre Fortschritte zu teilen, Feedback auszutauschen und Herausforderungen mit Hilfe von Experten zu lösen.


TAG 4: 7. Mai
Demo & Nächste Schritte
Rathaus Wien
Der letzte Tag begann mit einer Pitch-Test-Session im Wiener Rathaus, gefolgt von dem offiziellen Bühnenprogramm von „Best of Industry meets Makers 2026“. Hier präsentierten die Teams die Lösungen, die sie im Laufe des Bootcamps und der letzten 5 Monate des Industry meets Makers Programms entwickelt haben.
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Phoro Credit: Jaroslav Repta

Twin City Hub Strategie-Workshop in Hainburg an der Donau
4.5.2026 – Am 4. Mai brachte Twin City Hub in Hainburg an der Donau wichtige Akteure aus der grenzüberschreitenden Innovationsregion SK-AT zusammen, um die Zusammenarbeit zwischen slowakischen und österreichischen Akteuren zu stärken.
Die Schlüsselfrage: Wie können wir das gemeinsame grenzüberschreitende Innovationspotenzial von SK und AT in konkrete Maßnahmen umsetzen?
Die Teilnehmer arbeiteten praktisch in den vier Schwerpunktbereichen der Twin City:
– Talent & Qualifikationen
– Innovation to Market
– Grenzüberschreitende Kooperationsmodelle
– Transformation von Industrie und KMU
Zu den wichtigsten Themen gehörten die Zusammenarbeit mit Universitäten, die Unterstützung von Start-ups und die grenzüberschreitende Acceleration, die Positionierung der Region Trnava, der Technologietransfer, Schlüsseltechnologien für stärkere SK-AT-Lieferketten und Einblicke in KMU.
Dies war auch das erste persönliche Treffen dieser SK-AT-Arbeitsgruppe. Es wurden Ideen gesammelt und ausgetauscht, die in die nächste Phase einfließen werden.
Der Workshop fand parallel zum Twin City Future Tech Bootcamp Hackathon statt. Der Hackathon war eine Vrobereitung für das Finale „Best of Industry meets Makers “ am 7. Mai im Wiener Rathaus.
Nächster Schritt: Identifizierung von grenzüberschreitenden Aktionspunkten auf der Grundlage der Erkenntnisse und Verbindungen.
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Photo Credit: Elias Van Gils, UAS St. Pölten

Ein gemeinsamer slowakisch-österreichische Innovationsraum nimmt Form an

18.3.2026 – Am 18. März 2026 beim Interreg Slowakei-Österreich online Policy Roundtable zur Zukunft der grenzüberschreitenden Innovationsregion Slowakei-Österreich sind erstmals Innovations- und Strategieakteure aus den Regionen Bratislava, Trnava, Burgenland, Niederösterreich und Wien sowie Vertreter der Hauptstädte und Ministerien in dieser Zusammensetzung zusammengekommen. Der grenzüberschreitende Raum Slowakei-Österreich stellt einen sich in hohem Maße ergänzenden Wirtschafts- und Innovationsraum dar. Österreich bringt starke Fähigkeiten in den Bereichen Forschung, Technologie und hochwertige Dienstleistungen ein, während die Slowakei eine dynamische industrielle Basis, insbesondere in der verarbeitenden Industrie und im Automobilsektor, bietet. Beide Volkswirtschaften sind stark exportorientiert und in globale Wertschöpfungsketten eingebettet, was eine solide Grundlage für eine gemeinsame Entwicklung schafft. Trotz dieser Vorteile wird die Region als einheitliches Innovationsökosystem noch zu wenig genutzt.
Die gemeinsame Vision für die grenzüberschreitende Region
Die Region Wien-Bratislava bringt sehr komplementäre Stärken entlang der gesamten Innovations- und Wertschöpfungskette mit – von der Forschung bis zur Produktion. Gleichzeitig zeigt sich, dass es noch an einer umfassenden Vernetzung und vor allem an einer kontinuierlichen Zusammenarbeit fehlt, um dieses Potenzial wirklich zu nutzen.
Wo sollen wir anfangen?
Was bleibt, ist ein gemeinsames Verständnis, wo wir ansetzen können:
– den Austausch verstetigen
– besser sichtbar machen, wo die Stärken auf beiden Seiten liegen
– und konkrete, unternehmensnahe Kooperationen entwickeln.
Highlights
Vertreter:Innen auf nationaler, regionaler und städtischer Ebene stellten ihre Perspektiven und Strategien vor:
- Mag. Susanne Zalcmann, Dr. Christina Knahr, MPA von dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus und Mag. Martin Svoboda von der Slowakischen Innovations- und Energieagentur erläuterten die nationalen Rahmenbedingungen und das wirtschaftliche Gesamtbild in der Slowakei und Österreich.
- Mag.a (FH) Gerhild Eigner von der Niederösterreichischen Landesregierung, Ing. Boris Škoda von Brainest. der Innovationspartnerschaft der Region Bratislava, DI Michael Sedlak von der Wirtschaftsagentur Burgenland und Mag. Marek Krnáč und Mag. Patrik Ondrejech von der Regionalen Innovations- und Entwicklungsagentur der Selbstverwaltungsregion Trnava konzentrierten sich auf die Innovationsstrategien, Prioritäten und aktuellen Aktivitäten ihrer jeweiligen Region.
- Mgr. Ján Mazúr, PhD., EMPA, Tomáš Kyselovič von der Stadt Bratislava und Mag. Gerrit Thell als Vertreter der Stadt Wien und der Region Wien präsentierten die Prioritäten auf Stadtebene und mögliche gemeinsame grenzüberschreitende Kooperationen.
Die Diskussion bestätigte, dass die Region Wien-Bratislava alle notwendigen Zutaten hat, um ein führendes grenzüberschreitendes Innovationsökosystem in Europa zu werden. Die primäre Herausforderung ist nicht die Fähigkeit, sondern die Koordination und Umsetzung. Die nächste Phase muss sich daher darauf konzentrieren, die Abstimmung in die Tat umzusetzen – durch strukturierte Zusammenarbeit, gezielte Entwicklung von Wertschöpfungsketten und konkrete gemeinsame Projekte. Unser Ziel ist es, einen regelmäßigen grenzüberschreitenden Austausch zu etablieren.
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Kick-off: 10 Jahren von Industry meets Makers – jetzt auch in Bratislava!

4.12.2025 – Das Twin City Future Innovation Manufacturing Hub startet sein Pilotprogramm und unterstützt damit die grenzüberschreitende Version eines gut etablierten offenen Innovationsformats, Industry meets Makers.
Am 4. Dezember 2025 war der inspirierende Kick-off im Co-Working Space „The Spot“ in Bratislava der Startschuss für fünf Monate intensiver Co-Kreation rund um acht brandneue Future Tech Challenges.
Der Kick-off für den Co-Creation-Prozess
Nach der Begrüßung durch die gastgebenden Organisationen und das IMM-Team standen die Menschen im Raum im Mittelpunkt. Es waren Vertreter von Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen, der Maker-Community, Studenten und Entwickler, die alle gerne an zukünftigen Projekten mitarbeiten möchten. Nach den Challenge Pitches gehörte das Wort den Teilnehmern: In offenen Diskussionsrunden und spontanen Kleingruppen wurden Ideen vertieft, Perspektiven abgeglichen und potenzielle Kooperationen erkundet.
Wie es weitergeht?
- acht brandneue Future Tech Challenges
- der Beginn von fünf Monaten grenzüberschreitender Zusammenarbeit zwischen Wien und Bratislava
- eine lebendige Gemeinschaft von Machern, Industriepartnern und Innovatoren ‚in the making‘
Mit diesem Kick-off hat das Jubiläumsjahr von Industry meets Makers offiziell begonnen – und die kommenden Monate werden zeigen, welche Ideen, Prototypen und Kooperationen aus den vorgestellten Herausforderungen hervorgehen werden.
“Am Ende steht vor allem eines im Vordergrund: Vielen Dank an alle, die diesen 10. IMM-Kick-off in Bratislava möglich gemacht haben – und an alle, die ihre Ideen, ihr Fachwissen und ihre Energie einbringen. Wir freuen uns auf die kommenden fünf Monate der Co-Creation und können es kaum erwarten, beim großen Finale zu sehen, welche zukünftigen Lösungen aus dieser ersten Edition der Zwillingsstädte Bratislava-Wien hervorgehen werden.“ – Sandra Stromberger, Gründerin und CEO, Industry meets Makers
Industry meets Makers (IMM) ist eine offene Innovationsinitiative, die führende Industrieunternehmen mit kreativen Köpfen aus der Maker-Szene – Start-ups, KMUs, freiberuflichen Entwicklern, Designern, Studenten, Forschern, Hobbyisten und mehr – zusammenbringt. Durch reale technische Herausforderungen (sogenannte „Briefings“) in Bereichen wie KI, Robotik, IoT und Industrie 4.0 erarbeiten beide Seiten in einer fünfmonatigen Kooperationsphase gemeinsam innovative Lösungen, mit dem Ziel, dauerhafte Partnerschaften zu gründen.
Video: https://www.youtube.com/watch?v=02xv_bOQrs8
Photo Credit: Marek Mucha
Das Projekt Twin City Hub ist gestartet: Slowakei und Österreich werden eine innovative Strategie für den Fertigungssektor entwickeln

20.2.2025 – Fast 50 Teilnehmer, die 20 Organisationen vertraten, haben am 20. Februar 2025 an der Eröffnungsveranstaltung zum Projekt Twin City Future Innovation Manufacturing Hub (2C FIMH) im Aurelium Science Experience Centre, Zentrum für wissenschaftliche und technische Information der Slowakischen Republik (CVTI SR) teilgenommen.
Die Projektpartner skizzierten die Pläne und Prioritäten von fünf Projektarbeitspaketen zur Unterstützung von Innovationen im Fertigungssektor – den fünf Bausteine einer einzigartigen transnationalen Zusammenarbeit, die von der Interreg-Programm Slowakei-Österreich gefördert wird: 1. Grenzüberschreitende Innovationsstrategie der Zukunft, 2. Inkubationen der Zukunft, 3. Arbeitskräfte der Zukunft, 4. Unternehmen der Zukunft und 5. Gemeinschaft der Zukunft
Das Potenzial der Region hat die Idee des Twin City Hubs entzündet
Die Idee des Twin City Hubs ist bereits 2021 geboren und hat zu insgesamt 22 Treffen mit 75 Organisationen (davon 40 einzigartig) geführt, bis zum Start des Twin City Hub-Projekts in den Jahren 2024/2025.
Das geschätzte Potenzial der grenzüberschreitenden Zusammenwirkung zwischen der Slowakei und Österreich dürfte sich im BIP-Wachstum, der Zahl der Arbeitsplätze oder der Entwicklung des Start-up-Ökosystems im Fertigungssektor widerspiegeln.
Fünf grundlegende Bausteine
Die fünf Arbeitspakete und engagierten Arbeitsgruppen, die im Rahmen des Twin City Hub-Projekts aktiv sind, bringen die Expertise und Erfahrung von politischen Entscheidungsträgern, Akademie, Industrie und Zivilgesellschaft zusammen. Die Arbeitspakete und ihre Aktivitäten werden von einem Steuerungsausschuss geleitet, der sich aus Vertreterinnen und Vertretern der strategischen Partnerorganisationen zusammensetzt.
Die Eröffnungsveranstaltung des 2C FIMH-Projekts brachte Partner und Teams innerhalb der sogenannten Quadruple Helix – einem Symbol für die Zusammenarbeit zwischen Regierung, Wissenschaft, Industrie und Zivilgesellschaft – zusammen, um zu zeigen, dass Zusammenarbeit und Vernetzung der effektivste Win-Win-Weg für alle Beteiligten ist.
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